Dienstag, 12. Juni 2018 PDF Drucken E-Mail
16. Nieder-Eschbach Cup: Ein großartiges Rhönradturnier bei sommerlichen Temperaturen

 

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Bei hochsommerlichen Temperaturen fanden sich am Sonntag, den 10. Juni über 130 Rhönradturnerinnen und Turner aus ganz Hessen in der Turnhalle der Otto-Hahn-Schule zum diesjährigen Nieder-Eschbach Cup ein. 21 Turnerinnen gingen für den TuS Nieder-Eschbach an den Start, um gute Platzierungen für die Qualifikation zum Deutschland Cup zu erreichen, erste Turniererfahrungen zu sammeln und einfach Spaß am Rhönradturnen zu haben.

Neben dem „klassischen“ Geradeturnen in den verschiedenen Altersstufen in der Landesklasse wurde in diesem Jahr auch ein altersoffener Wettkampf im „Sprung“ und im „Spiraleturnen“ für die Landesklasseturner angeboten. Für ganz vordere Plätze reichte es für unsere Turnerinnen nicht, doch allein die Anzahl von 13 Turnerinnen, die für den TuS Nieder-Eschbach beim „Sprung“ am Start waren, zeigt, dass auch in dieser „neuen“ Disziplin fleißig trainiert wird. Es wurden bereits Salti gezeigt, und die Sprünge von Mareike Stroh, Janika Heidecke, Hannah Püttner und Schirin König wurden mit über 4 Punkten bewertet.

Eine weitere Neuerung in diesem Jahr war ein kleines Starterfeld von 7 Bundesklasseturnerinnen in der Altersklasse 13/ 14. In der Bundesklasse muss ein Dreikampf bestehend aus Geradeturnen, Sprung und Spirale gezeigt werden. Hier erturnte Antonia Schweers bravourös den 1. Platz. und erreichte dabei mit 20,90 Punkten ihre persönliche Bestleistung- über 3 Punkte mehr als bei den Süddeutschen Meisterschaften im Mai. Nach 5,75 Punkten in der Spirale und 6,15 Punkten im Sprung erreichte sie im abschließenden Geradeturnen mit 9,00 Punkten sogar die höchste Wertung aller Jugendturnerinnen des Tages.

Die Kleinsten in der AK 7-10 stellten an diesem Tag mit 37 Turnerinnen das größte Starterfeld. Der TuS Nieder-Eschbach war mit 5 Turnerinnen vertreten. Mekdelavit Eyasu knüpfte an die guten Leistungen des Vorjahres an und schaffte es mit einer sauber geturnten Kür aufs Treppchen und durfte sich über den 3. Platz freuen. Ida Schweers hatte ihre Kür um die „Hohe Rolle“ erweitert, die ihr gut gelang. Jedoch schlich sich zum Schluss ihrer Kür ein Patzer ein, so dass sie sich am Ende mit 3,50 Punkten und dem 8. Platz begnügen musste. Elisabeth Textor und Juli Blecher schnupperten zum ersten mal Turnierluft und landeten mit Tara Koshravi auf guten Mittelfeldplätzen.

In der AK 11/12 waren mit Lena Viskovic und Julia Butzke zwei Nieder–Eschbacher Turnerinnen vertreten. Während es bei Julia an diesem Tag nicht rund lief und sie hinter ihren Möglichkeiten zurückblieb, turnte Lena sehr ordentlich und verpasste mit 4,05 Punkten auf dem 7. Rang nur knapp einen Platz auf dem Treppchen im 20-köpfigen Starterfeld.

Gleich 8 Turnerinnen gingen in der AK 13/14 für den TuS Nieder-Eschbach an den Start. Hier erzielte Silvia Butzke nach einer sehr sauberen Kür, die mit 6,05 Punkten bewertet wurde, die beste Platzierung und verpasste das Treppchen nur hauchdünn. Anna Hartmann (5,80 Punkte) und Brianna Beyries (5,60 Punkte) folgten auf den Plätzen 10 und 11. Beiden unterliefen Fehler ganz am Ende ihrer Küren, die sie um eine deutlich bessere Platzierung brachten. Auch Jule Radtke und Amy Röbbelen blieben nicht ganz fehlerfrei und belegten mit 5,15 und 5,00 Punkten die Plätze 13 und 14. Die Abstände zu den vorderen Plätzen sind aber gering, was genügend Motivation für das Training der nächsten Wochen liefern sollte. Hannah Püttner erwischte einen unglücklichen Tag, während Anna Lea Mähnicke und Sarah Neßel mit 4,50 und 4,10 Punkten im Mittelfeld landeten.

Bei den größten Jugendlichen in der AK 15-18 erturnten sich die 4 Nieder-Eschbacher Turnerinnen ordentliche Mittelfeldplätze: Henrike Hoffmann erreichte mit 5,40 Punkten Platz 13 dicht gefolgt von Janika Heidecke, die trotz Abiturstress und Dauereinsatz als Trainerin mit 5,35 Punkte den 14. Platz belegte. Julia Heidecke erzielte 4,60 Punkte und lag damit auf dem 16. Platz, einen Rang vor Schirin König, die in ihrem ersten Rhönradturnier erfreuliche 4,35 Punkte erturnte.

Eine starke Kür von Mareike Stroh wurde bei den erwachsenen Turnerinnen der AK 19+ mit 6,50 Punkten bewertet. In dem hochklassigen Starterfeld reichte dies zu einem beachtlichen 10. Platz.

Die anschließende Siegerehrung erfolgte aus den Händen von vier frischgebackenen Weltmeistern und Weltmeisterinnen aus Darmstadt und Taunusstein, was einen würdigen Abschluss für ein rundum gelungenes Turnier darstellte, auch wenn die Umsetzung der neuen Datenschutzverordnung zu Verzögerungen bei der Erstellung der Urkunden und Siegerlisten am Ende führte.

Es war erneut schön zu sehen, mit wie viel Engagement und Begeisterung die Turnerinnen und Trainerinnen um Iris Putter bei der Sache sind, wie man sich gemeinsam freut und tröstet und sich ein toller Teamgeist entwickelt. Man darf gespannt sein, was die nächsten Turniere nach den Sommerferien im September bereit halten.

K.S.

 

 
 

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